Notizbücher und Tagebücher
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Ein Leder Notizbuch oder mittelalterliches Tagebuch ist weit mehr als ein Schreibutensil – es ist ein Accessoire mit Charakter, das zum LARP-Charakter, zur historischen Gewandung und zum Mittelaltermarkt ebenso passt wie zum Schreibtisch zuhause. In dieser Kategorie findest du 26 handgefertigte Lederbücher, Journale und Tagebücher von Lord of Battles und Battle Merchant, mit Einbänden aus Echtleder und Seiten aus handgeschöpftem Büttenpapier – in Formaten von kompakt bis DIN A4, ab rund 15 €.
Was steckt drin? Notizbuch, Tagebuch, Journal und Liederbuch im Überblick
Die Begriffe Notizbuch, Tagebuch, Journal und Liederbuch werden im Alltag oft synonym verwendet – im Sortiment gibt es aber durchaus feine Unterschiede. Ein Tagebuch oder Journal umfasst in der Regel mehr Seiten (im Sortiment zwischen 100 und 110 Seiten) und ist auf regelmäßige, längere Einträge ausgelegt. Ein Notizbuch wie die „Schriftrolle Ranger of the Wilderness" bietet kompakte 48 Seiten – praktisch als LARP-Prop oder für kurze Notizen auf dem Markt. Das Liederbuch folgt demselben Aufbau, trägt aber bewusst einen klangvollen Namen für Barden, Troubadoure und Musikbegeisterte im Mittelalter-Setting.
Beim Einband unterscheiden sich im Sortiment zwei Qualitätsstufen: Produkte mit der Angabe Leder verwenden Einbände aus echtem Rindsleder in unterschiedlichen Stärken, während Artikel mit 100% Leder auf einen durchgängig vollnarbigen Einband ohne Verbundmaterialien setzen – erkennbar an gleichmäßigerer Oberfläche und höherem Gewicht. Die Farbpalette reicht von naturbraun über dunkelbraun bis schwarz und rot.
Die Formate im Sortiment umfassen kompakte Querformate um 21 × 14 cm, stehende A5-nahe Formate um 14 × 21 cm sowie das großzügige Format 18 × 23 cm beim Schwarzen Lederbuch mit Pentagramm – ideal für detaillierte Zeichnungen oder ausschweifende Texte. Die Preisrange bewegt sich von rund 15 € für Einstiegsmodelle bis zu knapp 59 € für großformatige Volllederbücher mit geflochtenem Rand und handgeschöpftem Büttenpapier.
Motive und Designs: Von keltisch bis Fantasy
Die Motivwelt der Lederbücher im Sortiment lässt sich in vier klare Gruppen einteilen, die jeweils unterschiedliche Settings und Charaktere ansprechen.
Keltische Motive
Das Keltische Lederbuch mit Eber, das Journal mit Keltischem Spiraldesign und das Lederbuch mit keltischem Sonnenmotiv verwenden Tiefprägungen, die auf historische Ornamente der Eisenzeit und des frühen Mittelalters zurückgehen. Passend für keltische Reenactment-Charaktere, Druiden-Rollen im LARP und alle, die eine authentisch-rustikale Optik suchen.
Pentagramm & Esoterik
Das Pentagramm ist das meistverbreitete Motiv im Sortiment – erhältlich in Braun, Schwarz und Rot, als kleines Journal (21 × 14 cm) bis zum großformatigen Schwarzen Lederbuch (18 × 23 cm). Der geflochtene Rand und handgeschöpfte Seiten machen diese Bücher zum Grimoire oder Buch der Schatten – wer ein authentisches mystisches Feeling sucht, wird hier fündig. Eine passende Ergänzung findest du in der Kategorie Esoterik.
Fantasy & Mittelalter-klassisch
The Dragon Journal, Ranger of the Wilderness, Tree of Life und Fleur De Lis Kompass bedienen das Fantasy-LARP-Setting. Der Ritter auf Pferd ist die klassischste Variante für Mittelalter-Reenactment-Charaktere. Relief bezeichnet eine plastisch herausgearbeitete Prägung mit stärkerem Tiefeneffekt – im Unterschied zur flächigen Oberflächenprägung.
Gab es im Mittelalter wirklich Tagebücher? Historischer Hintergrund
Die Frage, ob es im Mittelalter Tagebücher gab, lässt sich nicht mit einem schlichten Ja oder Nein beantworten – sie führt mitten in die Schreibkultur einer Zeit, in der das geschriebene Wort Privileg und Macht war.
Im modernen Sinne – als regelmäßig geführtes persönliches Tagesjournal – kannte das Mittelalter das Tagebuch kaum. Schreiben war eine Fertigkeit, die fast ausschließlich Klerikern, Mönchen und gebildeten Kaufleuten vorbehalten war. Was jedoch existierte, waren verschiedene Formen persönlicher Aufzeichnungen: Chroniken (Geschichtsaufzeichnungen durch Klosterbrüder), Itinerare (Reiseberichte von Pilgern und Kaufleuten), Briefwechsel sowie Kaufmannsbücher, in denen Händler Routen, Preise und Erlebnisse festhielten. Francesco Datini, ein Kaufmann aus Prato, hinterließ im 14. Jahrhundert über 150.000 Briefe und Aufzeichnungen – eine der umfangreichsten Primärquellen des späten Mittelalters.
Die Bücher des Mittelalters selbst waren kostbare Objekte: handgeschriebene Handschriften, Stundenbücher für den täglichen Gebrauch frommer Laien, prachtvolle Bibeln und illuminierte Psalter. Papier erreichte Mitteleuropa erst im 12./13. Jahrhundert – zuvor wurde auf Pergament (bearbeitete Tierhaut) geschrieben, was jeden Buchstaben zur teuren Investition machte.
Das berühmteste Tagebuch aller Zeiten im modernen Sinne ist das Tagebuch von Anne Frank, geführt zwischen 1942 und 1944. Zu den bekanntesten historischen Tagebüchern zählen außerdem die Aufzeichnungen von Samuel Pepys (17. Jahrhundert, England) und das Pillow Book der japanischen Hofdame Sei Shōnagon (um 1000 n. Chr.) – letzteres dem mittelalterlichen Zeitalter zeitlich am nächsten. All diese Werke eint, was auch die heutigen Lederbücher mit Büttenpapier verkörpern: der Wunsch, Gedanken, Erlebnisse und Beobachtungen in einem physischen, greifbaren Medium festzuhalten.
Ein hochwertiges Leder Tagebuch mit handgeschöpftem Papier ist damit die moderne Interpretation einer jahrtausendealten Kulturtechnik – ob als LARP-Prop für einen Barden-Charakter, als Reisetagebuch auf dem Mittelaltermarkt oder als persönliches Journal zuhause.
Büttenpapier und Verarbeitung: Was handgeschöpftes Papier ausmacht
Handgeschöpftes Büttenpapier ist das entscheidende Qualitätsmerkmal dieser Lederbücher – und gleichzeitig das, was ihnen ihre unverwechselbare Optik verleiht. Der namensgebende Büttenrand entsteht beim Schöpfprozess: Faserbrei wird in eine Schöpfform (die Bütte) gegossen, das Wasser läuft ab, und an den Rändern entstehen die charakteristischen ungleichmäßigen, leicht ausgefransten Kanten. Dieses Verfahren ist in Europa seit dem 12./13. Jahrhundert belegt – Papierherstellung zog im Hochmittelalter von arabischen Ländern über Spanien und Italien nach Mitteleuropa und verdrängte nach und nach das teurere Pergament.
Die Seitenanzahl variiert je nach Modell: Die kompakte Schriftrolle Ranger of the Wilderness bietet 48 Seiten, während die meisten Tagebücher und Journale auf 100 bis 110 Seiten kommen. Alle Seiten sind blanko – ideal zum freien Schreiben, Skizzieren, Zeichnen oder für Notenaufzeichnungen im Liederbuch-Format.
Die Bindungs- und Verschlussvarianten unterscheiden sich je nach Modell: Ein Riemenverschluss hält den Einband sicher geschlossen und schützt die Seiten unterwegs. Der Flechtrahmen beim mittelalterlichen Tagebuch mit Flechtrahmen umgibt den Einband mit einer gewebten Lederstruktur. Der geflochtene Rand – wie beim Fleur De Lis Kompass Notizbuch mit geflochtenem Rand – verbindet Vorder- und Rückdeckel mit einer aufwändig geflochtenen Lederborte und ist die anspruchsvollste Verarbeitungsvariante im Sortiment.
Leder richtig pflegen – damit dein Lederbuch lange hält
Leder reagiert empfindlich auf zwei Extremzustände: zu viel Feuchtigkeit und zu starke Trockenheit. Beide verändern die Lederstruktur langfristig – nasses Leder kann bei falscher Trocknung verhärten oder verformen, dauerhaft trockenes Leder reißt mit der Zeit ein. Die wichtigsten Pflegehinweise für dein Lederbuch:
- Lederfett oder Lederpflege-Creme 1–2 Mal pro Jahr dünn einarbeiten – das erhält die Geschmeidigkeit und schützt vor Austrocknung. Passende Produkte findest du in der Kategorie Lederfarbe & Lederfett.
- Keine direkte Sonneneinstrahlung oder Lagerung nahe an Heizungsluft – UV-Licht und trockene Wärme entziehen dem Leder Feuchtigkeit und lassen Prägungen mit der Zeit verblassen.
- Büttenpapier-Seiten nicht befeuchten – handgeschöpftes Papier quillt bei Nässe auf und wird wellig; Tintenflecken lassen sich nicht rückstandslos entfernen.
- Aufbewahrung flach oder aufrecht stehend, ohne starken Druck von außen – der Riemenverschluss sollte beim Lagern geschlossen sein, damit der Einband seine Form behält.
- Bei stärkerem Verschmutzungsgrad des Einbands: trockene Reinigung mit einem weichen Tuch, bei hartnäckigen Stellen leicht angefeuchtetes Tuch – danach sofort nachpflegen.
Welches Leder Notizbuch passt zu dir? Orientierung nach Verwendungszweck
Das Lederbuch „Ritter auf Pferd" (110 Seiten) und das mittelalterliche Tagebuch mit Flechtrahmen sind unkomplizierte Einstiegsmodelle mit soliden Ledereinbänden und gutem Seitenumfang. Die Schriftrolle Ranger of the Wilderness mit 48 Seiten ist als LARP-Prop oder Geschenkidee für Mittelalter-Fans ideal – kompaktes Format, starkes Motiv, zugänglicher Preis. Auch das Tagebuch „The Dragon Journal" spricht Neu-Einsteiger in die Fantasy-Welt an.
Geprägte Motive wie Pentagramm Braun, Baum des Lebens oder Keltischer Drache mit handgeschöpftem Papier und Riemenverschluss sind die Wahl für regelmäßige Nutzung auf Events, Märkten und im Heerlager. Diese Modelle verbinden gute Verarbeitung mit einem klaren Charakter-Motiv – ob Waldläufer, Barde oder Magier. Das Lederbuch „Tree of Life" und das „Fleur De Lis Kompass" Liederbuch passen zum gehobenen LARP-Zubehör-Bedarf.
Das Schwarze Lederbuch mit Pentagramm (18 × 23 cm) aus 100% Leder mit geflochtenem Rand und großformatigem handgeschöpftem Büttenpapier ist das Flaggschiff der Kategorie. Ebenso das „Fleur" Lederjournal mit Büttenrand oder das Handgemachte Journal mit Keltischem Spiraldesign. Für Sammler, erfahrene Reenactoren und alle, die ein Buch als Grimoire oder Buch der Schatten suchen, das mit den Jahren eine eigene Patina entwickelt.
Ob als Requisite für dein nächstes LARP-Event, als persönliches Tagebuch für den Mittelaltermarkt oder als durchdachtes Geschenk – ein Leder Tagebuch mit handgeschöpftem Büttenpapier ist ein Begleiter, der mit jedem Jahr schöner wird. Stöbere durch das Sortiment und finde das Motiv, das zu dir oder deinem Charakter passt.
Häufig gestellte Fragen
Alle Lederbücher und Tagebücher im Sortiment haben blanko Seiten ohne Linierung oder Karos. Das handgeschöpfte Büttenpapier eignet sich damit gleichermaßen zum freien Schreiben, Skizzieren, Zeichnen und für Notenaufzeichnungen. Die unebene Papieroberfläche verleiht jedem Eintrag eine einzigartige, historisch anmutende Optik.
Im modernen Sinne als täglich geführtes persönliches Journal kannte das Mittelalter das Tagebuch kaum – Schreiben war Klerikern, Mönchen und gebildeten Kaufleuten vorbehalten. Was existierte, waren Chroniken, Itinerare (Reiseberichte), Briefwechsel und Kaufmannsbücher. Persönliche Aufzeichnungen wie die des Kaufmanns Francesco Datini im 14. Jahrhundert gelten als frühe Vorläufer des modernen Tagebuchs.
Das berühmteste Tagebuch aller Zeiten ist das Tagebuch von Anne Frank, geführt zwischen 1942 und 1944 während des Zweiten Weltkriegs. Zu den bekanntesten historischen Tagebüchern zählen außerdem die Aufzeichnungen von Samuel Pepys aus dem 17. Jahrhundert sowie das Pillow Book der japanischen Hofdame Sei Shōnagon aus dem frühen 11. Jahrhundert.
Für unterwegs – ob auf dem Mittelaltermarkt, im LARP-Heerlager oder auf Reisen – empfehlen sich die Formate um 21 × 14 cm oder 14 × 21 cm. Sie passen in größere Gürteltaschen oder Beutel. Die kompakte Schriftrolle Ranger of the Wilderness mit 48 Seiten ist besonders handlich. Das Großformat 18 × 23 cm eignet sich eher für stationäre Nutzung am Lagerplatz oder zuhause.
Ja – besonders die Pentagramm-Varianten in braun, schwarz und rot sowie das großformatige Schwarze Lederbuch mit Pentagramm (18 × 23 cm) werden häufig als Grimoire oder Buch der Schatten genutzt. Der Einband aus Echtleder mit Tiefprägung, der geflochtene Rand und das rustikale Büttenpapier geben diesen Büchern genau den mystischen Charakter, der für esoterische Nutzung gesucht wird.









