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Medieval Garb for Ladies

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Mittelalter Kleidung - Gewandung für Damen

Die mittelalterliche Gewandung für Frauen war optisch gleichbedeutend mit der Ständeordnung in den europäischen Ländern. Die damaligen Stände waren ein gesellschaftliches Ordnungssystem für die Bevölkerung. Im Mittelalter galt das ständische System mit Ständen wie dem Klerus, dem Adel sowie den Bauern und Bürgern als eine feste, sozusagen von Gott vorgegebene Ordnung. Jeder hatte den unveränderbaren Platz in seinem Stand. Als Mittelalter wird in Europas Geschichte der Zeitraum zwischen dem 6. und dem 15. Jahrhundert nach Christi Geburt bezeichnet, aufgeteilt in das 
 

  • Frühmittelalter, auch die Epoche der Wikinger vom 6. bis in das 11. Jahrhundert
  • Hochmittelalter bis Mitte des 12. Jahrhunderts
  • Spätmittelalter bis in das 15. Jahrhundert hinein

Heutzutage, gibt es mit dem Reenactment, zu Deutsch Nachstellung oder Wiederaufführung, vielfältige Anlässe, eine Mittelalter Gewandung für Damen zu tragen. Die Gewandung war sozusagen die Mittelalterliche Kleidung. Mit der historischen Wiedererlebbarkeit soll die Geschichte des Mittelalters verständlich sowie erlebbar gemacht werden. Dazu gehören eben auch Gewandung und Accessoires.

Die Mittelalter Gewandung der Damen bestand damals aus dem Kleid zusammen mit dem Unterkleid, je nach Witterung ergänzt um einen Mantel etc..

Dazu einige Beispiele aus dem vielfältigen Angebot von Vehi Mercatus, dem Ausstatter für Reenactment & Mittelalter.

  • Das einfache Frauen-Untergewand oder anders gesagt Unterkleid wird knöchellang getragen. Sein Material ist robuster Stoff aus Leinen oder Wolle. Das Unterkleid wirkt durch seine Schlichtheit und richtiger Materialzusammensetzung besonders authentisch. Es ist ein typisches mittelalterliches Bekleidungsstück.
  • Ebenfalls bereits im Frühmittelalter bekannt war das dazu passende Überkleid als damals einfache Frauengewandung in Wikingischer Tradition. Es wird mit einem Gürtel zusammengehalten und mit Broschen sowie weiteren Schmuckelementen verziert. Das Kleid als Überwurf über das Unterkleid wird seitlich geschnürt und ist ebenfalls aus den damals vorherrschenden Materialien Wolle und Leinen gefertigt worden. 
  • In jeder Epoche war das Unterkleid mit langen Ärmeln eine Besonderheit für die Mittelalter Gewandung der Frauen. Getragen wurde es wahlweise locker, körperbetont oder normal. Der Schnitt oblag der jeweiligen Mode der einzelnen Epochen und wurde im Laufe der Zeit hin zum Spätmittelalter immer körperbetonter.
     Diese Aufzählung an origineller Mittelalter Gewandung für Frauen lässt sich auf vielfältige Weise ergänzen. Auch eine Kurztunika aus Wolle ergibt eine schöne markttaugliche Damengewandung, wenngleich die Kleid-Variante die wesentlich authentischere Wahl darstellt. 

Ergänzt und komplettiert wird die Gewandung für Frauen um mittelalterliches Schuhwerk, um Taschen, Beutel und verzierte Gürtel bis hin zur Kopfbedeckung und zu Accessoires. Für den typisch mittelalterlichen Stil sorgen die Materialien der Unter- und Oberkleider, Farben sowie die Art und Weise des An- und Ausziehens wahlweise mit Seiten- oder Rückenschnürung. Bei vielen der Unter- und Oberkleider wird deutlich, dass die Trägerin Hilfe zum Bekleiden und zum Entkleiden nötig hatte und auch heute noch benötigt.
Eine ansprechende Mittelalter Gewandung für Damen aus den unterschiedlichen Ständen ist für das Hobby Mittelalter Reenactment unentbehrlich. Kleider und Mäntel sind so zugeschnitten, dass die Trägerin sie individuell und nach ihren Vorlieben anpassen kann. Die einen tragen das Unterkleid körperbetont, andere eher etwas locker. So findet jeder die für ihn passende Mittelalterliche Kleidung fürs Hobby.