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Römer Shop


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Wer sich mit der Ausrüstung, Kleidung und dem Alltag der Römer beschäftigt, findet im Römer Shop von Vehi Mercatus eine durchdachte Auswahl an Repliken, Gewandung und Zubehör – für Reenactment, Schaukampf, lebendige Geschichte und alle, die das Imperium Romanum hautnah erleben möchten.

Was gehört zur römischen Ausrüstung? Ein Überblick

Was gehört zur römischen Ausrüstung? Ein Überblick

Die Grundausstattung eines römischen Legionärs lässt sich in wenige Kernstücke gliedern: eine einfache Wolltunika als Unterkleidung, der Militärgürtel Cingulum militare, die offenen Ledersandalen Caligae sowie eine Waffe – in der Regel der kurze Stoßdegen Gladius. Dazu kamen Schutzausrüstung aus Helm, Schild und Körperpanzerung, die je nach Epoche und Truppenteil variierten.

Zwischen Legionär, Offizier und Zivilperson bestanden deutliche Unterschiede in der Ausstattung. Ein einfacher Legionär trug die standardisierte Ausrüstung seines Verbandes, während Zenturionen und Tribüne durch silberne Helmkämme, aufwendig verzierte Brustpanzer und distinktive Umhänge (Paludamentum) ihren Rang sichtbar machten. Zivilisten – Händler, Handwerker, Frauen – trugen hingegen Toga oder Stola ohne jede militärische Ausrüstung.

Für das Reenactment ergibt sich daraus eine klare Trennung: antike Rüstungen wie Lorica Segmentata oder Kettenhemd gehören zur Kampfausrüstung und unterliegen bei Schaukampfveranstaltungen besonderen Anforderungen an Stabilität und Sicherheit. Römische Kleidung wie Tunika, Mantel und Gürtel bildet dagegen die Gewandungsebene, die auch ohne Kampfbezug für Museumsprogramme, Römertage und lebendige Geschichte genutzt wird.

Römische Kleidung: Tunika, Gewandung und Stoffe

Die Tunika war das zentrale Kleidungsstück im antiken Rom – getragen von Männern und Frauen, Sklaven und Senatoren, Soldaten und Zivilisten gleichermaßen. Was sie voneinander unterschied, waren Schnitt, Länge, Farbe und Material. Der Legionär trug eine knielange Wolltunika in Naturfarben oder Erdtönen. Senatoren erkannte man an der Tunica laticlavia mit breitem Purpurstreifen (Clavus), während einfache Bürger schmalere Streifen trugen.

Für die Materialwahl gilt im historischen Kontext: Wolle war das meistgenutzte Textil im antiken Rom – robust, wärmend und gut färbbar. Leinen kam für leichtere Unterkleidung und sommerliche Gewandung zum Einsatz. Baumwolle war im frühen und mittleren Rom eher selten, gelangte aber über Handelsrouten ins Reich. Für das Reenactment haben Naturfasern klare Vorteile: Sie regulieren die Körpertemperatur besser, wirken auf langen Veranstaltungstagen angenehmer und sehen in der direkten Betrachtung authentischer aus als synthetische Stoffe.

Farben hatten im antiken Rom eine ausgeprägte soziale Dimension. Weiß signalisierte Würde und Bürgerstatus – die Toga candida des Amtsbewerbers war demonstrativ weiß. Rot und Scharlach standen für militärische Macht und Rang: Der Feldherrenmantel (Paludamentum) war purpurrot, einfache Soldaten trugen häufig rote oder braune Tuniken. Purpur galt als kaiserliche Farbe und war gesetzlich dem Kaiser vorbehalten. Für ein stimmiges Reenactment-Outfit empfiehlt es sich, diese Farbcodes zu kennen und den eigenen Rang oder Stand bewusst darzustellen.

Für wen ist der Römer Shop geeignet? Anwendungsbereiche im Überblick

Reenactment & lebendige Geschichte
  • Römertage, Legionärslager, Museumsprogramme
  • Historisch korrekte Gewandung aus Naturfasern
  • Detailgetreue Accessoires: Gürtel, Fibeln, Schuhe
  • Repliken für Ausstellungen und Schulprojekte
Schaukampf, Kostüm & Sammeln
  • Stabile Repliken für Schaukampfgruppen und Vorführungen
  • Kostüme für Karneval, Fasching und Schulveranstaltungen
  • Theaterrequisiten und Filmausrüstung
  • Dekostücke und Artefaktrepliken für Sammler

Wer ein Karneval-Kostüm Römer für Herren und Damen sucht, findet hier ebenso das Richtige wie jemand, der ein vollständiges Legionärskostüm für ein mehrtägiges Lager aufbauen möchte. Auch Halloween-Kostüme im Römerstil für kurzfristige Anlässe sind im Sortiment vertreten.

Römische Schuhe und Gürtel: Details die das Outfit vollenden

Römische Schuhe und Gürtel: Details die das Outfit vollenden

Unter den römischen Schuhen stehen die Caligae an erster Stelle. Diese offene Ledersandale mit genieteter, verstärkter Sohle war die Standardbeschuhung des römischen Legionärs. Historische Funde zeigen ein dichtes Nieten- und Riemenmuster, das die Sohle mit dem Oberleder verbindet und gleichzeitig für Belüftung sorgt. Moderne Varianten orientieren sich an diesen Funden und sind in unterschiedlichen Qualitätsstufen erhältlich – von einfachen Darstellungsstücken bis hin zu handgenähten Varianten aus vegetabil gegerbtem Leder.

Für Offiziere und Zivilisten waren die Calcei – geschlossene Schuhe mit Schnürung – das typische Schuhwerk. Sie unterstrichen den Status ihres Trägers und unterschieden sich in Material und Verarbeitung deutlich von den groben Militärsandalen.

Das Cingulum militare – der römische Militärgürtel – ist weit mehr als ein funktionales Kleidungsstück. Breite Lederstreifen mit aufgenieteten Metallbeschlägen, eine markante Schnalle und das charakteristische hängende Riemenwerk (Balteus) mit metallenen Endanhängern machten den Gürtel zum sichtbaren Zeichen militärischer Zugehörigkeit. Qualität und Aufwand der Beschläge spiegelten den Rang des Trägers wider: Je aufwendiger graviert und versilbert, desto höher der Stand. Römische Gürtel im Sortiment greifen diese Formensprache auf und sind sowohl für Reenactment als auch als Kostümzubehör geeignet.

Materialien und Qualitätsstufen: Was beim Kauf römischer Artikel wichtig ist

Material Eignung Verwendung
Wolle / Leinen / Baumwolle Historisch Tuniken, Mäntel, Gewandung
Synthetische Stoffe Kostüm Karneval, Theater, Einmalanlässe
Kohlenstoffstahl Historisch Schwerter, Messer, Kampfrepliken
Zinkdruckguss Deko Dekoschwerter, Schnallen, Beschläge
Vegetabil gegerbtes Leder Historisch Schuhe, Gürtel, hochwertige Taschen
Industriell gegerbtes Leder Einstieg Günstige Schuhe, Kostümzubehör

Bei Naturfasern gilt: Wer auf Veranstaltungen mit Dresscode oder bei Reenactment-Gruppen aktiv ist, wird häufig auf Naturfaserpflicht hingewiesen. Synthetische Stoffe reflektieren Licht anders, schmelzen bei Funkenflug und wirken in der Nahaufnahme erkennbar unecht. Bei Metallteilen macht der Unterschied zwischen Kohlenstoffstahl und Zinkdruckguss vor allem bei regelmäßiger Nutzung einen Unterschied: Stahl ist schwerer, fühlt sich hochwertiger an und hält deutlich länger. Zinkdruckguss-Repliken eignen sich für Dekozwecke und Gelegenheitsnutzer.

Bei römischen Messern und römischen Schwertern ist die Stahlqualität entscheidend für Schnitthaltigkeit und Sicherheit im Schaukampf. Für römische Taschen und Gürteltaschen empfiehlt sich vegetabil gegerbtes Leder, da es sich mit der Zeit dem Träger anpasst und nachbearbeitet werden kann.

Römische Waffen und Rüstungen: Von der Lorica bis zum Gladius

Rüstungstypen

Lorica & Panzerung

Lorica Segmentata (Streifenpanzer): Das bekannteste Bild des Legionärs – charakteristisch für die Kaiserzeit ab dem 1. Jahrhundert n. Chr. Einzelne Metallstreifen werden durch Lederriemen verbunden. Hoher Tragekomfort bei guter Schutzwirkung. Lorica Hamata (Kettenrüstung): Älterer und langlebigerer Typ aus ineinandergehängten Eisenringen – wurde von Hilfstruppen und Offizieren ebenso getragen wie von Legionären. Lorica Squamata (Schuppenpanzer): Einzelne Metallschuppen auf einem Lederträger – aufwendiger in der Herstellung, aber repräsentativer im Erscheinungsbild. Beliebt bei Offizieren und Kavallerie.

Waffen

Gladius, Pugio & Pilum

Gladius: Das kurze, zweischneidige Stoßschwert war die Hauptwaffe des Legionärs – effektiv im Nahkampf in geschlossener Formation. Klingenlänge ca. 50–65 cm. Pugio: Der römische Militärdolch mit breiter Klinge diente als Sekundärwaffe und Alltagswerkzeug. Pilum: Der schwere Wurfspeeer mit weichem Eisenschaft war so konstruiert, dass er sich beim Aufprall verbog und nicht zurückgeworfen werden konnte – eine technisch durchdachte Waffe. Für den Schaukampf sind stumpfe oder flexible Trainingsversionen empfehlenswert.

Helme

Coolus, Imperial-Gallic & Gesichtshelm

Coolus-Typ: Einfacher Bronzehelm mit Nackenschutz, verbreitet in der späten Republik und frühen Kaiserzeit. Imperial-Gallic-Typ: Der charakteristische Legionärshelm der Kaiserzeit mit ausgeprägtem Nackenschutz, Wangenschienen und markanter Form – heute das Standardbild des Römerhelms. Gesichtshelm (Kavallerie-Parade): Aufwendig gearbeitete Helme mit Maske, ausschließlich für Paraden und Kavallerie – keine Kampfausrüstung, sondern Repräsentationsobjekte. Für Schaukampf-Einsatz ist auf CE-Kennzeichnung und ausreichende Wandstärke zu achten.

📞 Fragen zur Auswahl oder Eignung einzelner Artikel? Das Team von Vehi Mercatus ist telefonisch Mo–Fr von 8–12 und 13–15 Uhr erreichbar (+49 9921 7099288). Mit über 20 Jahren Erfahrung im Fachhandel für Reenactment und lebendige Geschichte sowie Trusted-Shops-Mitgliedschaft und 30 Tagen Rückgaberecht kaufst du hier mit Sicherheit. Wer Produkte vor dem Kauf anfassen möchte, ist im Lagerverkauf vor Ort in Rinchnach willkommen.

Ob du ein vollständiges Legionärskostüm zusammenstellst, gezielt einzelne römische Artikel ergänzst oder einfach in die Welt der Antike eintauchen möchtest – stöber durch den Römer Shop und finde das passende Stück für dein nächstes Vorhaben.

Häufig gestellte Fragen

Ein stimmiges Legionärskostüm besteht mindestens aus einer Wolltunika, dem Cingulum militare (Militärgürtel), Caligae (Ledersandalen) und einem Helm. Für ein Reenactment-taugliches Outfit kommen Lorica (Rüstung), Gladius (Schwert) und Schild hinzu. Je nach Veranstaltung und Gruppe gibt es genaue Vorgaben zu Materialien und Epochenzuordnung.

Für den aktiven Schaukampfeinsatz sollte die Rüstung aus stabilem Stahl gefertigt sein und ausreichende Wandstärken aufweisen. Lorica Segmentata und Lorica Hamata (Kettenhemd) sind die gängigsten Varianten. Wichtig ist, vor dem Kauf zu klären, ob die Replik den Anforderungen der eigenen Schaukampfgruppe oder Veranstaltung entspricht – Dekostücke aus Zinkdruckguss sind für den Kampfeinsatz nicht geeignet.

Bei der Eigenmarke Vehi Mercatus werden ausschließlich Naturfasern wie Wolle, Leinen und Baumwolle verwendet. Diese Entscheidung ist bewusst getroffen – Naturfasern sind bei Reenactment-Veranstaltungen oft Pflicht, sehen authentischer aus und tragen sich angenehmer als synthetische Alternativen. Im Sortiment sind auch günstigere Kostümvarianten vertreten, die teilweise aus Mischgeweben bestehen.

Caligae sind offene, genietete Ledersandalen, die typisch für römische Legionäre waren. Calcei hingegen sind geschlossene Lederschuhe, die von Offizieren, Senatoren und Zivilisten getragen wurden. Für ein historisch korrektes Legionärskostüm sind Caligae die richtige Wahl, während Calcei eher zu einer zivilen oder senatorischen Darstellung passen.

Ja, das Sortiment deckt verschiedene Anwendungsbereiche ab. Neben Reenactment-tauglichen Repliken gibt es auch einfachere Kostümvarianten, die sich für Karneval, Fasching, Schulprojekte und Theateraufführungen eignen. Wer nur gelegentlich ein römisches Kostüm benötigt, findet im Einstiegssortiment kostengünstige Optionen, ohne auf ein stimmiges Erscheinungsbild verzichten zu müssen.

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